Nach dem Ende meiner Wrestling-Karriere wurde ich zum Autor meiner Autobiographie, “Meine Kämpfe”. Sie ist die bislang erste und einzige Autobiographie eines deutschen Wrestlers und ein gnadenlos ehrlicher Einblick in mein gesamtes Leben und meine Gedankenwelt nach dem lebensverändernden Unfall im Ring.
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Das Hörbuch wird es bald bei mir im Shop zu kaufen geben. Eine Veröffentlichung bei Audible ist in Zukunft geplant.
Bei sehr kurzfristigem Interesse, schreibt mir einfach eine Nachricht.
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Das Taschenbuch ist leider ausverkauft und wird aktuell nicht nachgedruckt. Ich hoffe, ihr habt am eBook und/oder Hörbuch eine ähnlich große Freude, auch wenn man sie sich nicht ins Regal stellen kann.
Rezensionen
Martin Hoffmann (sport1.de)
Ein Tatsachenbericht aus einer Traumwelt, der jedem Fan und Kritiker des heutigen Wrestling ans Herz zu legen ist. Außerdem allen, die nachfühlen wollen, wie es ist, mit einer ebenso allumfassenden wie gefährlichen Leidenschaft zu leben – und was passiert, wenn man sie verliert…
Alexander Mais (Sportliteratur-Blogger)
Bedranowsky war und ist ein Vorreiter. Das war er während seiner zehn Jahre dauernden Karriere im Ring und das ist er auch in der Zeit danach. Als erster deutscher Wrestler brachte er eine Autobiographie auf den Markt.
Raphael Wallner (Filmemacher)
Lese ich eine Geschichte, dann seh ich praktisch einen Film. Je besser eine Geschichte geschrieben ist, desto lebendiger ist der Film in meinem Kopf. Bei “Meine Kämpfe” saß ich im Kino.
Christian Michael Jakobi (ehem. Geschäftsführer von wXw - Westside Xtreme Wrestling)
Eine Autobiographie zu schreiben ist ein großer Schritt, einen Schlussstrich bzw. im wahrsten Sinne des Wortes einen Schlusspunkt unter einen Lebensabschnitt zu setzen noch ein viel größerer. Ihr als Leser habt die Chance, diese beiden wirklich persönlichen Aspekte aus dem Leben von Alexander Bedranowsky, den wir alle als TJ kennen, miterleben zu können. Ganz bewusst habe ich das Wort “miterleben” gewählt, denn von Kapitel 1 an, welches am 02.10.2010 im Computertomographen beginnt, nimmt Alex den Leser mit auf eine Reise durch sein Leben, die durch ihre Unverblümtheit, ihre Authentizität und ihre Greifbarkeit besticht.
Die Anfänge, die mich sehr an meine eigenen ersten Schritte im Wrestling erinnert haben, die im Rückblick lachhaften Zustände im Euro-Wrestling um 2000, aber auch eine Retrospektive auf den Beginn von wXw, der schöne Erinnerungen zurückholt… Alex nimmt uns aus diesen Ursprüngen mit auf seinen Weg, der ihn vom belächelten Backyarder zu einem der einzigartigsten Performer der europäischen Wrestlingszene gemacht hat. Wie kam es dazu? Warum machte er Death Matches? Alle Fragen, sogar die, die sich vielleicht gar nicht stellen, werden in “Meine Kämpfe” beantwortet.
Doch während viele Autobiographien oftmals ins Nichts laufen oder in einem ruhigen Vorstadthäuschen auf der Terrasse enden, schaltet das Buch im letzten Drittel in ein für mich wirklich erschütternd offenes Finale. Alex lässt uns auch hier wieder an einem Kampf teilnehmen, seinem Kampf gegen einen gebrochenen Menschen, der das verloren hat, was ihm am meisten bedeutet hat. Die letzten Kapitel sind eine absolut beeindruckende tour de force, in der wir erfahren, was zwischen der Verletzung und der Hall of Fame Induction wirklich im Leben von Alexander Bedranowsky geschehen ist.
Nach Tassilo Jung ist Alex der zweite Akteur der jüngeren Wrestlinggeschichte, der ein Buch vorlegt. Und während Tassilos Buch eine sehr unterhaltsame und kurzweilige Unterhaltung ist, hat TJ ein emotional packendes Werk geschrieben, welches uns ein Fenster in die Seele eines Menschen auftut, den wir alle mehr oder weniger intensiv bei den Shows kennengelernt haben. “Meine Kämpfe” ist Alex’ Abrechnung mit sich selbst, aber gleichzeitig auch eine Liebeserklärung an das Wrestling und vor allem das Leben an sich.
Das Wrestling ist ein Phänomen, welches uns alle in unserem Leben begleitet. “Meine Kämpfe” ist ein Beitrag zur Wrestlingdiskussion, der gelesen werden sollte. Von Fans, von Gegnern, von Interessierten und – und das ist vielleicht das höchste Lob, das ich aussprechen kann – es ist in meinen Augen packend genug, um seine Wirkung sogar auf Menschen zu entfalten, die gar nicht wissen, was Wrestling ist.